SoVD-Kreisverband Gütersloh
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SoVD vergibt Plakette an Landesgartenschau
30.08.2008

Der Sozialverband Deutschland hat die Rietberger Landesgartenschau
für die 'vorbildlich umgesetzte Barrierefreiheit' mit einer Sonderplakette ausgezeichnet. Das Bild zeigt (v. l.) LGS-Hauptgeschäftsführer Peter Milsch, SoVD-Landesvorsitzende Marianne Saarholz, Bürgermeister André Kuper und Arne Esch-Hagen (Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte) bei der Übergabe der Auszeichnung auf der Seppeler-Brücke:. - Fotocopyright: Landesgartenschau Rietberg
Barrierefreiheit wird mit Plakette belohnt
- 'Die Glocke' vom 30.08.2008 berichtet:
Barrierefreiheit wird mit Plakette belohnt
Rietberg (lani).
Die Landesgartenschau geht künftig für jeden sichtbar mit gutem Beispiel voran. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bescheinigte den Organisatoren jetzt eine "hervorragend umgesetzte Barrierefreiheit"und würdigte das Blumenspektakel in der Emsstadt mit einer seltenen Auszeichnung. Als erste Gartenschau in Nordrhein-Westfalen und eine der ganz wenigen in Deutschland ist die Rietberger LGS im Besitz der SoVD-Sonderplakette. Marianne Saarholz, Landesvorsitzende des SoVD, hatte bei ihrem Besuch in Rietberg buchstäblich Ausgezeichnetes mit im Gepäck. Die Sonderplakette wird nur für herausragende Verdienste an Organisationen oder Kommunen vergeben. "Der Sozialverband Deutschland würdigt mit der Plakette die vorbildliche und barrierefreie Gestaltung sowie die Schaffung von Zusatzangeboten für Menschen mit Behinderungen", begründete Marianne Saarholz die Entscheidung, ein Exemplar der begehrten Plakette an die LGS zu vergeben. Vor allem die Zusatzangebote wie die Serviceleistungen im VKM-Treff, der Barfuß- und Sinnespfad oder die leicht begehbaren Spielplätze hatten die Verantwortlichen beim Sozialverband überzeugt. "Überlegt geplant, an Behinderte und ältere Mitbürger gedacht", ist auf der SoVD-Plakette zu lesen. An jedem der drei Haupteingänge soll die Auszeichnung demnächst aufgehängt werden. "Wir sind uns dieser Ehre bewusst und können nur Danke sagen", erklärte Bürgermeister André Kuper. Zugleich lobte er die Kooperation mit dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte im Kreis Gütersloh (VKM GT).
